Mit der richtigen Priorisierung zu mehr Erfolg

Aktualisiert: Feb 25

„Nicht alle dringenden Projekte sind wichtig und nicht alle wichtigen Projekte sind dringend“ – so könnte man im Allgemeinen die Projektlandschaft in einem Unternehmen beschreiben.

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"Ordnung ist das halbe Leben!" - Struktur im Beruf und Privatleben hilft das Chaos zu vermeiden

Montag, 08:00 Uhr: Der hohe "Papierberg" auf dem Arbeitstisch grüßt morgens schreiend mit seiner beeindruckenden Größe. Auch die Überstunden sind bereits zu den besten Freunden mutiert und begleiten das komplette Team seit Wochen. Das Hamsterrad lässt winkend grüßen - der erwünschte Erfolg bleibt allerdings leider aus. Und so verspüren viele Arbeitnehmer am Ende des Tages nur Müdigkeit und Unzufriedenheit.

Viel Input, wenig Output - Effizienz sieht anders aus. Meistens liegt das Problem daran, dass zu viel Energie und Zeit in Projekte investiert werden, die nicht wichtig sind. Im Zeitmanagement wird dies als Priorisierungsproblem bezeichnet. Es ist wichtig zu verstehen, dass das Problem nicht darin besteht, dass zu wenig oder zu schlecht gearbeitet wird, sondern dass von Anfang an Ziele und Prioritäten falsch gesetzt werden. Starre Prozesse und veraltete Sichtweisen im Bereich des Projektmanagements erweisen sich oft als unnötige Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg. Die alten Hasen im Unternehmen haben zwar wertvolle Erfahrung in der Durchführung der Projekte, doch oft scheitert es bereits in der Priorisierungsphase der Projektarbeit. Denn unsere Wahrnehmung stimmt nicht immer mit der Realität überein. Wir priorisieren die Projekte nach der wahrgenommenen und nicht nach der tatsächlichen Wichtigkeit. Die Folge: Alle Projekte haben die höchste Priorität. Zu viele Projekte mit einer hohen Priorisierungsstufe sorgen für Demotivation, Überlastung, Budgetüberschreitung und führen gesamthaft zu einem unbefriedigenden Ergebnis. Darunter leiden nicht nur die psychische und physische Gesundheit der Beschäftigten, sondern auch der Erfolg und das Image des Unternehmens.


Es geht auch anders - das besagt das berühmte Pareto-Prinzip: Wenn man sich nur auf wirklich hoch priorisierte Projekte konzent