Überleben in Jogginghose? Homeoffice in der Corona-Krise und danach

Viele der besten Dinge, die uns heute selbstverständlich sind, wurden im Homeoffice erzeugt – auch wenn man das nicht immer so genannt hat. IT-Pioniere haben in Garagen getüftelt, Philosophen und Verfassungstheoretiker haben in ihren Arbeitsstuben gebrütet und selbst große Architektur entstand oft erst auf einer Skizze am Nachttisch begabter Designer. Wer weiß also, was wir heute entwerfen, was uns in Zukunft genauso bedeutsam ist? In diesem Artikel geht es darum, wie man sich zuhause beim Erfinden und Abarbeiten großer Dinge gesund hält.



Mittlerweile sind selbst alteingesessene Unternehmen angekommen: Wer irgendwie kann, verlagert seine Mitarbeiter und Geschäfte vor die heimischen Rechner. Für manche jüngere Teams ist das nichts Neues, aber selbst für Homeoffice-Erfahrene bedeutet es eine Umstellung, wirklich alle Prozesse nach Hause zu verlegen, denn urplötzlich braucht der Tag eine neue, eigenverantwortete Struktur.


Dress up!

Einer der ersten Tipps lautet: Raus aus der Jogginghose! Auch im daheim ist es wichtig, Struktur, Ordnung und Prinzipien aufrecht zu erhalten, selbst wenn es im Bett so sehr gemütlich ist. Das heißt: Wecker stellen zur annähernd selben Zeit wie für den normalen Arbeitstag auch – Frühstück, Duschen, wenigstens Casual-Klamotten anziehen, möglicherweise aber auch durchaus ein Hemd und eine Stoffhose. Körper und Seele schätzen Strukturen, besonders wenn gewohnte Abläufe schlagartig wegfallen.


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