Der-Post-Corona-Vertrieb

Aktualisiert: 28. Okt. 2020

Covid-19 changed the world

Bereits zu Beginn der Krise hat uns logischer Weise – genau wie alle anderen Unternehmer – interessiert, was sich wohl nach der Corona-Krise für Potenziale, aber auch Risiken in unserem wirtschaftlichen Umfeld und unserer Branche abzeichnen werden.


Da wir sehr die Ansichten „des kritischen Zukunftsoptimismus“ von Matthias Horx und des von ihm gegründeten Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main teilen, waren wir besonders in dieser Corona-Krise an dessen wegweisenden Zukunftsprognosen interessiert. Wie wird es nach Corona weitergehen? Welche großen Änderungen und Konsequenzen ergeben sich daraus?


DIE Orientierungssuche


Wie sieht der Vertrieb nach Corona aus?
Orientierungssuche im Vertrieb nach der Corona-Krise

Im Zuge unserer angespannten Orientierungssuche auf www.zukunftsinstitut.de stießen wir sehr schnell auf entsprechende ausgearbeitete und veröffentlichte White Papers. Das erste White Paper „Der Corona-Effekt“ veröffentlicht am 15. März 2020 widmet sich in 4 ausgearbeiteten Zukunftsszenarien intensiv den möglichen gesellschaftlichen Folgen der vorstellbaren Zukünfte nach Corona.

Ziel dieser Szenarien ist es, sich den möglichen Zukunftsentwicklungen zu nähern und Möglichkeitsräume zu skizzieren, die sich in solchen Krisen auftun. Dies gibt Hinweise darauf, wie sich unser kollektives Mindset, Konsummuster, Kulturtechniken und gesellschaftliche Werte verändern – und damit eine Orientierung und Übersicht in einer solchen Ausnahmesituation. Zudem helfen die vier Zukunftsversionen dabei uns begreifen zu lassen, dass sich unsere Entscheidungen und unmittelbar bevorstehenden Handlungen über Jahre hinweg auswirken und wegweisend sein werden.

Unsere Entscheidungen heute definieren unser „Morgen“

Am 16. April erschien kürzlich das zweite White Paper „Die Wirtschaft nach Cororna“, in dem die wirtschaftliche Post-Corona-Entwicklung in den Fokus gerückt und hergeleitet wird. Alles in allem konnten wir für uns zunächst festhalten, dass das Zukunftsinstitut vermutet, dass sich ein gewisser “Mix“ aus allen vier skizzierten Szenarien abzeichnen wird und das vierte Szenario - die Adaption und damit eine resiliente Gesellschaft - als Entwicklung aus der Corona-Krise heraus in den Kern der Betrachtung gestellt wird (Zukunftsinstitut White Paper: Die Wirtschaft nach Corona; S.2).

Handlungen auf die Zukunft ausrichten
Strategische Ausrichtung in der Corona-Krise

Allerdings wird es umso wichtiger sein, dass wir begreifen, dass es in den nächsten Monaten entscheidend sein wird, dass wir uns von unserer bisher linear geprägten Denkweise verabschieden und uns nach der akuten Krisenbewältigung umso mehr auf Komplexität und Adaption umzuschalten zu verstehen. Denn nur so werden wir für die Zukunft gerüstet sein. Ein erstes Indiz bspw. für das Gelingen dieses „Shifts“ ist der von jetzt auf gleich erforderlich gewesene Crash-Kurs im „Online-Arbeiten“ (Zukunftsinstitut White Paper: Die Wirtschaft nach Corona; S.5).


Die Geburtsstunde für neue Herausforderungen des Vertriebsalltags

Nun stellte sich für uns als leidenschaftliche Vertriebsmenschen die Frage, was wir aus diesen White Papers ableiten können für die von uns so getaufte „Post-Corona-Vertriebswelt“. Und man kann sagen, dass es zwei ganz elementare Punkte sind, die sich aus allen vier Szenarien und auch dem zweiten White Paper herauskristallisieren, die die Arbeitswelt des Vertriebs von morgen und auch bereits von heute weiterhin beeinflussen und entsprechend formen werden:

1. Home Office, Home Office, Home Office und damit einhergehend alles was dazugehört.


Wie bereits erwähnt musste sich innerhalb kürzester Zeit das „Online-Arbeiten“, das eigentlich seit Jahren auf der Wunschliste vieler Vertriebsmenschen steht, über Nacht in vielen Unternehmen, die sich vorher damit schwer getan haben, etablieren. Corona sei Dank spricht seitdem keiner von „Miss“trauens-Arbeitszeit oder davon, dass sich die Menschen im Home Office ggf. stark ablenken lassen oder weniger arbeiten. Jeder ist froh, dass gearbeitet wird, sofern erlaubt und dadurch auch „egal wie“.

Wie finden sich Familien mit Homeoffice zurecht?