Die Karrierewebsite: Herzstück des Personalmarketings


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Mit einer bedienerfreundlichen Oberfläche auf diversen Endgeräten ist sie das "A und O" des Personalmarketings

Sobald es bei der Jobsuche darum geht, den potentiellen Arbeitgeber kennenzulernen, spielt sie eine entscheidende Rolle – die Karrierewebsite. Und tatsächlich gehört die Karrierewebsite eines Unternehmens zu den wichtigsten Kanälen im Recruitingprozess und ist meist der erste Touchpoint zwischen dem Arbeitergeber und potentiellem Bewerber. Wie eine Visitenkarte, präsentiert sie das Unternehmen und ist für den Gewinn von qualifizierten Fachkräften essentiell. Die Zahlen sprechen für sich: Den Studien zufolge, informieren sich rund 70 % der Kandidaten über das Unternehmen über dessen Karriereseite. Aber auch die Suche nach offenen Positionen gehört zu den wichtigsten Gründen für den Website-Aufruf. Besonders die Besucher, die auf die Karriereseite mehr oder weniger zufällig, etwa über Suchmaschinen, landen, sind eine wahre Schatztruhe für die Personalgewinnung. Denn schließlich sind etwa zwei Drittel der Arbeitnehmer durchaus offen für einen Jobwechsel, trotz des bereits bestehenden Arbeitsverhältnisses.


Fachkräftemangel verstärkt die Konkurrenz

Die Experten schätzen, dass bis zum Jahr 2030 dem deutschen Arbeitsmarkt etwa fünf Millionen Fachkräfte fehlen werden. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind von den Auswirkungen des Fachkräftemangels betroffen. Und das ist eine Menge! Rund 3,5 Millionen KMU machen etwa 99,5 % der deutschen Unternehmen aus – eine Anzahl, die zum Nachdenken anregt. Somit sind die KMU das Zahnrad der gesamten Wirtschaft – ein Gerüst, das durch den fortschreitenden Fachkräftemangel ins Wanken kommen kann. Umso wichtiger ist es für kleinere Unternehmen, Maßnahmen zu ergreifen, die dem Fachkräftemangel entgegenwirken.


Machen wir uns nichts vor. Die großen Haie des Arbeitsmarktes haben eine nahezu perfekte Karrierewebsite. Gerade die Unternehmen, die aufgrund des hohen Bekanntheitsgrades ohnehin genügend Kandidaten anziehen, legen einen großen Wert auf den perfekten Internetauftritt. Warum schwächeln kleinere Unternehmen in dieser Hinsicht, obwohl sie sich zwingend mehr Mühe geben müssten, um qualifiziertes Personal zu gewinnen? Schluss damit! Wir krempeln die Ärmel hoch und nehmen uns die Karrierewebsites von KMU's unter die Lupe. Um offene Stellen mit Leistungsträgern und Top-Talenten zu besetzen, muss Ihr Unternehmen sich an die neuen Anforderungen des Arbeitsmarktes anpassen und positiv auffallen.


Die Basis für eine positive Candidate Experience

Eine erfolgreiche Personalgewinnung ist wie eine Reise, mit dem Ziel den besten Kandidaten für sich zu gewinnen. Und ein Kandidat wird sich nur dann auf diese Reise begeben, wenn er bereits zu Beginn Professionalität und positive Gefühle erlebt. Das Zauberwort lautet "Candidate Experience" – die Erfahrung, die der Kandidat auf der Recruiting-Reise macht, entscheidet über die erfolgreiche Stellenbesetzung. Dabei gibt die Karriereseite den entscheidenden Startschuss für die Candidate Experience und hat Auswirkungen auf den Verlauf des gesamten Recruitingprozesses. Eine perfekte Karrierewebsite schafft die perfekten Voraussetzungen für die Zielerreichung. Folgende Tipps helfen Ihnen die besten Kandidaten zu gewinnen:


Inhalte der Karrierewebsite

In HR-Kreisen nennt man die Karrierewebsite auch die W-Fragen-Seite. Denn dort sollten die wichtigsten W-Fragen von Ihnen als Arbeitgeber beantwortet werden:


  1. Wer sind Sie?

  2. Was bieten Sie?

  3. Wen suchen Sie?


1. Zeigen Sie, wer Sie sind:

  • Werte und Unternehmenskultur

  • die Einzigartigkeit des Unternehmens

  • immer wichtiger: Informationen zum nachhaltigen Handeln und sozialer Verantwortung


2. Zeigen Sie, was Sie bieten:

  • Darstellung der Mitarbeitervorteile

  • Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Work-Life-Balance

  • Altersvorsorge

  • betriebliche Gesundheitsförderung

  • alle Benefits, die Sie Ihren Mitarbeitern bieten


3. Zeigen Sie, wen Sie suchen:

  • eine sehr detaillierte Beschreibung des Anforderungsprofils verkürzt die Time-to-Hire

  • direkte Ansprache der unterschiedlichen Zielgruppen, wie bspw. Berufseinsteiger, Mitarbeiter mit Berufserfahrung, Auszubildende, etc.